Rom

urban facts

Geschichte Roms

Die antike Stadt Rom
previous arrow
next arrow
Slider

urban facts Rom | Geschichte Roms | Die antike Stadt Rom

Jede Stadt ist etwas Besonderes, in jeder Stadt gibt es etwas zu entdecken, zu erkunden, zu beobachten usw. Es ist insofern blödsinnig zu schreiben, dass diese oder jene Stadt einzigartig sind und doch kann man sich in Rom des Eindrucks nicht erwehren, dass es so eine Stadt nicht mal ansatzweise irgendwo anders gibt.

Rom ist die Hauptstadt Italiens, gleichzeitig beherbergt sie jedoch auch die winzig kleine Vatikanstadt, die ein eigener Staat für sich ist, der kleinste der Welt übrigens, mit Dimensionen von 0,4 km² und rund 1.000 Einwohnern, auf die selbst kleinere Dörfer nicht unbedingt neidisch sein dürften. Augenscheinlich ist der Vatikan, der in seiner heutigen Form erst 1929 aus den Lateransverträgen zwischen Mussolini und dem Papst entstand, kein Staat dessen ökonomische oder militärische Macht eine Wirkmächtigkeit hätte (auch wenn die Schweizer Garde, eine sehr hübsch anzusehende Schutztruppe von immerhin drei Geschwadern ist). Im Vatikan sitzt der heilige Stuhl, die Leitung der katholischen Kirche, die weltweit über 1,2 Milliarden Mitglieder hat, an deren Spitze der Papst steht, der in Form einer Wahlmonarchie an die Macht gelangt. Der Heilige Stuhl ist ein Völkerrechtssubjekt, das mit anderen Staaten Beziehungen aufrecht erhält, die sich jedoch fast ausschließlich auf den geistigen und moralischen Anspruch beziehen.
Der Rest von Rom ist die Hauptstadt Italiens, gleichzeitig größte Stadt des Landes und im Nord-Süd Diskurs des italienischen Staates immer mal wieder das Sorgenkind-Image bekommt, da hier zwar die Regierung sitzt und das Geld verteilt wird, aber eben nicht verdient wird (was mutmaßlich im Norden des Landes passiert). Doch nur wenig von Roms Ruhm in der Welt, von seinem Weltstädtischen, von seiner Wiege der Stadt an sich, hat mit seiner Hauptstadtfunktion zu tun. Rom ist eine Weltstadt, weil sie in ihrer Geschichte scheinbar alles schon mitgenommen hat. In der Antike war sie der Nabel der Welt (zumindest der römischen Welt und diese Welt war ein Weltreich, was es in diesen Dimensionen, sowohl zeitlicher als auch geographischer Natur, so in der Geschichte der Welt kaum nochmals zu finden gab). Nach der Antike wurde daraus ein ziemlich verlassenes Nest und eine erweiterte Baugrube, aus der Wiederum das Zentrum der vielleicht wirkmächtigsten religiösen Gemeinschaft der letzten Jahrhunderte wurde. Auch wenn Rom als Stadt nie wieder wirtschaftlich und politisch so bedeutend wurde, wie in der Antike, so erreichte die Stadt künstlerisch und spirituell, ein Ort von größtmöglicher Ausstrahlungskraft zu sein. Architektonisch gesellten sich zu den Ruinen der Vorväter bald die teilweise gigantischen Projekte des Barocks. Und auch wenn das nicht für Händler und Politiker zu traf, für Künstler und Katholiken wurde Rom der „place-to-be“ und nicht ohne Grund führ(t)en alle Wege genau hierhin.

Neben den obligatorischen Fakten zur Stadt und einer etwas ausführlicheren Geschichte zur Stadt wird ein besonderer Fokus auf das antike Rom gelegt werden, denn wenn man heute durch die Stadt und seine altertümlichen Ruinen wandelt, dann feuert das geradezu die Vorstellungswelt an, wie es in der ersten Millionenstadt des Planeten wohl ausgesehen haben mag.